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7 Tipps zum sicheren Wickeln deines Babys auf dem Wickeltisch

Es ist erschreckend, doch laut einer Studie fallen in Österreich z.B. 800 Kinder jährlich vom Wickeltisch. Das sind statistisch gesehen, jeden Tag 2 Kinder, die einen Sturz erleiden.

Im Folgenden bekommst du 7 Tipps, um einen Wickelunfall zu vermeiden.

7 Tipps zum sicheren Wickeln

Die folgenden 7 Tipps sollen dir helfen, um einen Sturz deines Babys von der Wickelkommode zu vermeiden:

  1. Immer Eine Hand am Kind
    Liegt dein Mäuschen auf der Wickelkommode, habe immer eine Hand am Baby. Egal was du machst. Auch die kleinste Unaufmerksamkeit, kann schon schlimme Folgen haben.
  2. Wickelutensilien vorher bereit legen
    Sorge dafür, dass die benötigten Wickelutensilien in greifbarer Nähe sind. So kommt es erst gar nicht so weit, dass du dich kurz vom Baby abwendest, um beispielsweise eine Windel aus der Wickelkommode zu holen.
  3. Verzicht auf Regale über dem Wickeltisch
    Lenke dein Kind nicht unnütz ab. Ein Regal hinter der Wickelkommode könnte schon Grund genug dafür sein. Es möchte danach schauen und danach greifen, dreht sich um und …
  4. Lass dich selbst nicht ablenken
    Klingelt das Handy oder der Postbote kommt – egal. Lass es klingeln und lass ihn warten. Als Alternative kannst du auch dein Mäuschen mit einer Decke auf den Boden legen, so dass es nirgend wo runter fallen kann.
  5. Wickelkommode in die Ecke
    Empfehlenswert ist es auch, die Wickelkommode in die Ecke eines Raumes zu platzieren, da so bereits 2 Wände da sind, durch die es nicht herunter fallen kann und somit geschützt ist.
  6. Abstand zu Kabeln, Elektrogeräten, Gardinen und co.
    Generell ist es auch gut, wenn die Wickelkommode einen ausreichend großen Abstand zu Kabeln, Elektrogeräten, Gardinen, etc. hat. Alles, was dein Baby neugierig machen könnte, hat beim Wickeln nichts zu suchen. Mama und Papa sind beim Wickeln die Spielemacher. Dein Mäuschen soll sich auf dich/euch konzentrieren.
  7. Auf dem Boden wickeln
    Wer ganz auf Nummer sicher gehen möchte, wickelt sein Kind auf dem Boden. Dies ist zwar nicht sehr rückenschonend für Mama und Papa aber dein Baby kann so nicht herunter fallen. Alternativ geht auch mittig, auf einem großen Bett.

Die häufigsten Wickelunfälle

Die folgenden 3 Wickelunfälle zählen zu den häufigsten:

  • Das Kind robbt sich durch zappeln und strampeln an den Rand der Wickelkommode und stürzt ab.
  • Mama oder Papa sind beim Wickeln nicht zu 100% aufmerksam oder lassen sich zu schnell ablenken durch Telefon, Klingel, etc.
  • Das Kind ist auf dem Wickeltisch nicht ständig beaufsichtigt und stürzt ab.

Da das Köpfchen vom Baby verhältnismäßig groß im Bezug auf seinen Körper ist, fällt es bei Stürzen auch häufig auf diesen. Dass dies meist mit schlimmen Verletzungen einhergeht, muss nicht gesagt werden …

Fazit

Babys und Kinder entwickeln sich sprunghaft. Meist über Nacht können sie sich plötzlich auf den Bauch drehen und überraschen damit Mama und Papa. Schon der kleinste Augenblick der Unaufmerksamkeit kann beim Wickeln schlimme Folgen. Beherzigst du jedoch oben stehende 7 Tipps – vorallem den ersten (Immer eine Hand am Kind) – bist du und dein Baby in aller Regel auf der sicheren Seite und es passiert auch nichts. Vorsicht und Aufmerksamkeit sind jedoch generell beim Wickeln sehr wichtig.

Quelle: Broschüre „Wickeltisch – sicher geht das!“